BiofeedbackIn der Biologie wird der Begriff "biofeedback" für selbstregulierende Systeme im tierischen und menschlichen Körper benutzt, z.B. für die Thermoregulation und für die Hormonregulation. Biofeedback ist auch ein Oberbegriff für gerätegestützte Verfahren der Verhaltenstherapie. Mit Biofeedback kann ein Patient lernen, physiologische Parameter zu beeinflussen. Elektromyographie (EMG) BiofeedbackDas Hauptanwendungsgebiet von EMG Biofeedback ist das Entspannungstraining. Die Grundlagen des Verfahrens sind:
Selbst kleine Muskeltonusänderungen werden von der Geräteanordnung erkannt und dem Patienten in Echtzeit (optisch oder auditiv) zurückgemeldet. Dadurch kann er Unterschiede seines Entspannungszustands erfahren. Lernen am ErfolgDurch Tonhöhenänderungen kann man wahrnehmen, ob eine Maschine langsamer oder schneller läuft. Genauso kann der Patient beim EMG Biofeedback-Training mit auditivem Feedback "hören", ob er sich tiefer entspannt oder nicht. Diese Rückmeldung bewirkt eine positive Verstärkung seines Trainings, ein großer lernpsychologischer Vorteil gegenüber anderen Methoden. Bei einem Training konventioneller Art, z.B. dem autogenen Training, wird der Patient angewiesen, was er tun soll. Der Arzt/Therapeut wird aber schwerlich bewerten können, ob der Patient diese Anweisungen richtig umsetzt. Bei einem selbstständigen Biofeedback-Training dagegen kann der Patient seine Vorgehensweise selbst bestimmen. Vom Gerät erhält er die Information, ob das, was er macht, richtig ist. Das ist learning by doing. Wechselwirkungen der VerfahrenEine wirksame Entspannung findet nicht nur auf der neuromuskulären, sondern auch auf der psychischen und der mentalen Ebene statt und hat auch physiologische Veränderungen zur Folge. |
Muskelfaser
Prinzip einer |
